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Unser Jahrestreffen 2009 führte uns zum ersten Mal ins schöne östliche Ostösterreich. Das Team rund um Walter Steiner (Irene Tschirk, Ossi Pitsch, Alex Stiebitz und nicht zu vergessen Manfred Gneist mit seinen fantastischen Kontakten) zeigten uns eine (für viele von uns) völlig unbekannte Gegend von Österreich. Bad Vöslau, unser Hauptquartier, zeigte sich von seiner besten Seite und wir wurden nach „Strich und Faden“ verwöhnt. Unsere Tagesausflüge führten uns bergige Voralpenwelt mit teils hochgebirgsähnlichem Charakter, sowie in ein wunderbares Weinbaugebiet, das uns alle überraschte.
Der Höhepunkt dieses verlängerten Himmelfahrtswochenendes vom 21. bis 25.5.2009 war für viele sicherlich der Besuch des Tatra Museums Steinabrückl, in dem die Familie Pitsch viele Tatra-Besonderheiten zusammengetragen hat. Ich möchte mich bei allen, die zu diesem herrlichen Tatra-Treffen beigetragen haben, recht herzlich bedanken und wünsche mir, dass unsere Clubmitglieder aus diesem Raum wieder verstärkt aktiv an unserem Clubleben teilnehmen. (Ulli Platzek)

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Das 30. Internationale Tatra-Treffen führte in das wunderschöne oberösterreichische Salzkammergut. Organisiator Helmut Hoffmann zeigte den Teilehmern bei best organisiertem Wetter alle Sehenswürdigkeiten der Region: Gmunden am Traunsee, das geschichtsträchtige Hallstatt, die Kaiserstadt Bad Ischl, und natürlich alle erfahrbaren Seen  Dazwischen gab es die Besichtigung des Papiermachermuseums in Steyremühl sowie pittoresk in die Landschaft eingebettete Staßen. 

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Bereits zum dritten Mal in Summe waren Tatraisten aus aller Welt zu Gast bei Familie Platzek im Zentrum des deutschen Spargelanbaus, in Schrobenhausen.

Auch wenn einige Teilnehmer scherzhaft meinten, das Treffen drehe sich ausschließlich um Spargel in allen Formen und mit allen erdenklichen Beilagen, so entspricht dies nicht ganz der Wahrheit. Zum einen konnte beim besten Willen kein Spargeldestillat ausfindig gemacht werden – wobei ich zuversichtlich bin, dass diese Lücke spätestens beim nächsten Tatra-Treffen in Schrobenhausen geschlossen sein wird –, zum anderen gab es da ja auch noch einige andere Highlights. Neben der obligaten Ansammlung von Tatra-Fahrzeugen aller Baujahre auch jede Menge Audis und deren Verwandte aus allen Epochen. Richtig: am Programm stand ein Besuch des Audi-Museums im nahen Ingolstadt. Dazwischen wunderschöne Landschaft, verkehrsarme Straßen, (natürlich) Spargel, und Wetter jeder Stimmung. Nur der Schnee fehlte, diesen organisatorischen Mangel kann man dem Veranstalter ruhig vorwerfen…

Lekkerkerk 2004 – aus der Sicht eines bekennenden Tatraisten.

Ich gebe es ja zu: ich bin süchtig. Schwer süchtig.

Gott sei Dank bin ich in der glücklichen Lage, meine Droge nicht am Schwarzmarkt beziehen zu müssen. Ich kann sie mir ganz legal beschaffen. Doch wie jeder andere Junkie auch hab ich unter einem gewissen gesellschaftlich-sozialen Spannungsfeld zu leiden. Dieses zwingt mich, meine Sucht, so weit es geht, zu unterdrücken und mich meiner Umgebung anzupassen. Nur spätabends, wenn alles schläft, finde ich unbeschadet Zeit, mich meiner Abhängigkeit hingeben. Sehr selten gelingt es mir, mich an Freitagen nachmittags wegzustehlen. Aber dass ich dem unstillbaren Verlangen meiner Psyche und meines Körpers gar mehrere Tage am Stück nachgeben kann, gelingt mir nur ein Mal im Jahr: zu den Treffen der TFI. Heuer fand dieses bekanntlich in den Niederlanden unter der bewährten Organisation von Kees Smit und seinen Mannen (und Mädels) statt.